Bürokratiesierung in der Schrottbranche

Keine Spur von einer Entbürokratisierung in der Schrottbranche!

Im Sommer vergangenen Jahres beschloss die Bundesregierung mit der sogenannten Bürokratiebremse, den Anstieg zusätzlicher Belastungen und Regelungen für die mittelständische Wirtschaft nachhaltig zu begrenzen. In der Altmetall- und Schrotthandelsbranche ist von der versprochenen Entbürokratisierung jedoch noch nicht viel zu spüren. Im Gegenteil: Anstatt sich auf das Geschäft konzentrieren zu können, sehen sich die Schrotthändler neben dem erheblichen Preis- und Wettbewerbsdruck stetig mit neuen Umweltauflagen und unzähligen Dokumentationspflichten konfrontiert.

Obwohl die seit Mitte 2015 geltende Bürokratiebremse für eine finanzielle und zeitliche Entlastung in der Recycling- und Entsorgungsbranche sorgen sollte, verursachen die immer neu aufkommenden bürokratischen Regelungen einen erhöhten Arbeitsaufwand und zusätzliche Kosten. Aufwände, auf die kleine- und mittelständische Schrotthändler gut und gerne verzichten können.

Der Wunsch ist daher eindeutig: Weniger Auflagen und mehr Zeit, sich um das Kerngeschäft kümmern zu können. In Zeiten, in denen vor allem in den kleineren Betrieben tagtäglich die Sorge wächst, von den größeren Unternehmen der Branche aus dem Markt gedrängt zu werden, hat dieser Wunsch eine existenzielle Bedeutung.

Chancen der Digitalisierung nutzen

Was können Sie als Schrotthändler also tun? Weiter auf den Bürokratieabbau warten? Erscheint in Anbetracht dessen, dass der Wunsch nach weniger Bürokratie wohl ebenso alt ist wie das moderne Staatswesen selbst, wenig hilfreich.

Wie wäre es stattdessen mit einer digitalen Offensive? Nutzen Sie die Chancen der Digitalisierung konsequent für sich. Wobei hiermit nicht das Anlegen zahlreicher Excel-Listen gemeint ist, die in einem unübersichtlichen Dateien-Wust auf dem Desktop enden, sondern vielmehr moderne Programme und Apps, die Ihnen genau die Funktionen bieten, die Sie brauchen, um Ihre Arbeit auf dem Schrottplatz effizienter zu gestalten und Ihre Produktivität zu steigern.

Verlagern Sie beispielsweise die Verwaltung und Planung Ihrer Fahrzeuge und Container weg vom Papier hin auf den Bildschirm und sammeln Sie alle Aufträge direkt an einer Stelle: In der Software. Mit einer guten Software, die genau auf Ihr Tagesgeschäft zugeschnitten ist und über Schnittstellen verfügt, die direkt ineinandergreifen, optimieren Sie in kürzester Zeit Ihre Abläufe spürbar und sparen darüber hinaus bares Geld.

Klar ist: Am Ende des Tages kann auch das beste Computer-Programm neue gesetzlichen Regelungen nicht verhindern. Digitalisierung bedeutet nicht Entbürokratisierung.

Aber: Mit einer guten Software brauchen Sie sich zumindest keinerlei Gedanken mehr um die Implementierung neuer Auflagen in Ihr System zu machen – zumindest dann nicht, wenn Sie über eine Lösung von einem Systemanbieter verfügen, der sämtliche Gesetzesänderungen direkt und vor allem ohne zusätzliche Kosten für Sie in Ihre Software integriert, sodass Sie sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren: Ihr Kerngeschäft.